Lesetipps


Seit 2015 lebt die Schweizer Bestsellerautorin in Santa Fee, USA, wo sie sich als 50-Jährige ein Haus gekauft hat; ein Akt ihrer grossen Spontaneität. Doch es fällt ihr nicht so leicht, Fuss zu fassen. Zwar reitet sie wieder wie in ihrer Jugend und hat einen neuen Freund, fühlt sich aber unverwurzelt. Milena Moser träumt von der Freiheit und sehnt sich nach der grossen Liebe. Um das zu finden, lässt sie alles hinter sich und wandert in die USA aus. Sie erzählt mit viel Humor von ihren Erlebnissen in Amerika und verrät, wo das Glück zu finden ist. Aber erst muss sie lernen, sich zu lösen: von Besitztümern, von ihren Freunden und Kindern. Sie trifft einen alten Bekannten wieder, der sich als Indianer entpuppt. Herz und Nieren sind nicht mehr die eines jungen Häuptlings, aber seine Unbekümmertheit lässt Milena schwach werden Mosers Erzählen geht mutig einer Sehnsucht nach und sie traut sich ihre Träume zu verwirklichen.

 

Moser Milena / Hinter diesen blauen Bergen / Nagel und Kimche / 255 S. 

Die 14jährige Sarah und ihren Grossvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Grossmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück. Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm. Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt.

 

Moyes Joyo / Im Schatten das Licht / Rowohlt / 567 S.

 


Die Familie Goodenough wandert im 19. Jahrhundert nach Amerika aus. Alle träumen vom goldenen Westen. Im Mittelpunkt steht Robert, Sohn armer Eltern, einer lebensfrohen, aber trinkenden und unbeherrschten Mutter und eines ruhigen, aber relativ strengen und teilweise auch aggressiven Vaters, der auf seiner Farm in den Sümpfen von Ohio unter anderem Apfelbäume anbaut und veredelt. Die Liebe zu Bäumen nimmt Robert mit, als er nach einer Tragödie als Teenager seine Familie und auch seine jüngste Schwester, mit der er sich am besten versteht, verlässt. Wie viele andere in dieser Zeit zieht es ihn nach Westen, wobei er die unterschiedlichsten Tätigkeiten annimmt, bis er schliesslich nach vielen Jahren in Kalifornien den Mammutbäumen verfällt und glücklicherweise einen Job bei dem englischen Pflanzensammler und -händler William Lobb, einer der historischen Personen im Roman, erhält. Dort holt ihn auch seine Familiengeschichte wieder ein.

 

Chevalier Tracy / Der Ruf der Bäume / Knaus / 319 S.


Die Verhörspezialistin Kathryn Dance vom kalifornischen CBI, wegen einer groben Fehleinschätzung degradiert, ermittelt unter erschwerten Bedingungen. Zur Klärung von Versicherungsfragen muss sie im Musikclub Solitude Creek ermitteln, in dem abends zuvor eine Massenpanik Todesopfer und Verletzte forderte. Ihre Recherchen ergeben, dass der Feueralarm inszeniert war, um vorsätzlich Panik auszulösen. Welches Motiv treibt einen Psychopathen an, wahllos Menschen in Todesgefahr zu bringen? Oder war die Tat ein getarnter Mord? Während die Ermittlerin auf schwierige Spurensuche geht, schlägt der Täter weiter zu.

 

Deaver Jeffery / Wahllos / blanvalet / 572 S.