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Maifahrt mit Aussicht bis zum Bodensee

Kürzlich bildeten sich gegen Mittag einige Grüppchen von reiselustigen Senioren vor den Kirchen in der Gemeinde. Denn auf dem Programm stand eine Maifahrt mit Maiandacht in der Kapelle St. Anton oberhalb von Oberegg. Auch wenn das Wetter ein kleines bisschen zu wünschen übrigliess, wurde doch munter geschwatzt im bis zum letzten Platz gefüllten Reisecar der Firma Grämiger, Bütschwil. Chauffeur Peter Brunner brachte die Gesellschaft sicher und pünktlich via St. Gallen auf den St. Anton. Dort wurde erst einmal die Aussicht Richtung Bodensee und auch ins Rheintal genossen – die Appenzeller Berge haben sich leider hinter Nebelschwaden versteckt. Ein feiner Kaffee und ein Stück leckerer Apfelkuchen wurden im Restaurant St. Anton serviert. Und wieder wurde die Zeit genutzt, um sich auszutauschen. Etwas später wurden die paar hundert Meter bis zur Kapelle unter die Füsse genommen. Katharina Leser und Esther Dreier stellten bei der Maiandacht Maria in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Dazu wurden auch einige Lieder gesungen, die in der voll besetzten Kapelle sehr gut tönten – dank einer besonders kräftigen Männerstimme. Nach der Maiandacht wurde nach einem letzten Blick zum Himmel – ob Petrus wohl die Wandergruppe vor dem Regen verschonen würde – die Schirme gepackt und los ging es für knapp die Hälfte der Senioren zu einem einstündigen Fussmarsch. Die Wanderer nahmen eine kleine Nebenstrasse nach Wald AR unter ihre Füsse, derweil einige andere noch im Kafi Anton den «gut gestampften» Luz ausprobierten. Etwas später hiess Peter Brunner die Senioren wieder im Car Platz zu nehmen, denn man wollte gleichzeitig mit der Wandergruppe in Wald ankommen. Die Wanderer erzählten, dass sie ihren Schirm nie hatten aufspannen müssen und dass sie es genossen hätten, noch ein wenig die Füsse vertreten zu können. Als wieder alle im Reisecar Platz genommen hatten, ging die Fahrt weiter über Trogen, Speicher, Teufen, Stein und Waldstatt nach Schönengrund. Im Restaurant Ochsen wurde die Reisegesellschaft bereits erwartet. Und innert kürzester Zeit standen vor allen Senioren ein Getränk sowie ein feines Nachtessen. Die spätere Rückfahrt durchs Neckertal dauerte nicht mehr lange. Es dunkelte aber bereits ein, bis auch die letzten der munteren Seniorengruppe wieder zu Hause waren. Erfüllt von neuen Eindrücken und vielen großartigen Gesprächen an diesem Nachmittag.
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13.05.2026
Beatrice Bollhalder

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