Dorfkernentwicklung Mosnang
Seit mehreren Monaten arbeitet die Gemeinde Mosnang gemeinsam mit der EG Raumentwicklung GmbH an der Entwicklung des Dorfkerns. Die eingesetzte Arbeitsgruppe Dorfkernentwicklung hat bisher zwei Workshops durchgeführt. In einem ersten Workshop ging es insbesondere um das gegenseitige Kennenlernen, die Vorstellung des Zeitplans sowie um eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse für Mosnang.
Es ging um Fragen wie: Wie funktioniert unser Dorfleben? Wo halten wir uns auf? Was gibt es für Nutzungen? Welche Aktivitäten finden statt? Mit was identifizieren wir uns?
Die gewonnenen Erkenntnisse haben den Raumplanern einen guten Einblick über unser Dorf gegeben. Schliesslich wurden die Umfragen für Gewerbetreibende, Grundeigentümer und Vereine verabschiedet. Die Umfragen wurden Mitte Mai 2025 an die Adressaten versendet. Im Juli 2025 fand schliesslich der zweite Workshop der Arbeitsgruppe statt. Im Mittelpunkt standen die Auswertung der Umfrageergebnisse, die eine gute Rücklaufquote erzielten. Die Arbeitsgruppe befasste sich schliesslich mit Fragen zur Belebung des Dorfs, mit Arbeitsplätzen, der Ansiedelung von Gewerbebetrieben, neuen Wohnungen und Parkplätzen im Dorf. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen nun in die weiteren Schritte ein. Der Gemeinderat nimmt regelmässig Kenntnis vom aktuellen Stand zur Dorfkernentwicklung und hat das weitere Vorgehen wie folgt festgelegt:
- Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, die grundsätzlich Interesse an einem Landabtausch oder am Verkauf ihrer Liegenschaft signalisiert haben, sollen kontaktiert und zu einem vertieften Gespräch eingeladen werden. Ziel ist es, das Interesse zu konkretisieren.
- Die Vereine in der Gemeinde werden nochmals angeschrieben, um genauere Angaben zu ihrem Raumbedarf zu erhalten. In enger Abstimmung mit der Schule und der Gemeinde haben die Raumplaner empfohlen, die bestehenden Gemeindeliegenschaften im Zentrum einer umfassenden Zustandsanalyse zu unterziehen. Für diese vertiefte Beurteilung haben die Raumplaner den Beizug von zwei externen Fachunternehmen empfohlen: Die Schönenberger Architektur GmbH, Wil soll eine bauliche Analyse übernehmen. Sie prüft, welche Gebäude eine tragfähige Substanz aufweisen und somit erhalten bleiben können – und wo ein Abbruch in Frage kommen könnte. Die ImmoCompass AG, Zürich soll mit der Bewertung des Baulands sowie mit Fragen zur Finanzierung beauftragt werden. Ziel ist es, geeignete Nutzungen für die jeweiligen Standorte zu ermitteln und realistische Miet- oder Kaufpreise zu definieren. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Aufträge erteilt.
Umfragen
Der Gemeinderat Mosnang treibt die Weiterentwicklung des Dorfkerns voran. Im Fokus stehen dabei die gemeindeeigenen Parzellen – das Primarschulareal, das Gewerbezentrum und die Festwiese. Mit der Projektbegleitung wurde die Firma EG Raumentwicklung GmbH, Zürich beauftragt. Zudem wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretungen verschiedener Anspruchsgruppen ins Leben gerufen. Ihre erste Sitzung fand Ende April 2025 statt. Am 30. Oktober 2024 informierten der Gemeinderat und Philipp Lenzi von der EG Raumentwicklung GmbH die interessierte Bevölkerung über das Projekt. Im Budget 2025 wurden Fr. 80’000.00 für die Fortführung eingestellt. Im Mitteilungsblatt vom 21. März 2025 wurde mitgeteilt, dass gemeinsam mit der EG Raumentwicklung ein Vorschlag für die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe erarbeitet wurde. Die in Frage kommenden Personen wurden vom Gemeinderat direkt kontaktiert und zur Mitarbeit eingeladen. Folgende Personen haben ihre Teilnahme zugesagt: Renato Truniger, Marcel Jent, Marlies Brändle, Gabriel Länzlinger, Aron Gerber (Vertreter des Gemeinderats), Emmanuel Van Caenegem, Ignaz Rüthemann, Andrea Gmür, Urs Walliser, Felix Alpiger, Joël Schnellmann, Bettina Wohlgensinger, Claudio Fust und Monika Mutti-Schaltegger. Eine Anfrage für eine Vertretung der Jugend ist aktuell noch am Laufen. Die Arbeitsgruppe traf sich Ende April 2025 zu ihrer ersten Sitzung und definierte die Grundlagen für die nächsten Projektschritte. Die Anliegen der Bevölkerung sind dem Gemeinderat und der Arbeitsgruppe ein zentrales Anliegen. In einem nächsten Schritt sind deshalb Umfragen für eine Bedarfsermittlung bei betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern, Gewerbebetrieben, Vereinen sowie der Schule vorgesehen. Diese wurden bereits kontaktiert und gebeten, bis zum 1. Juni 2025 an der Umfrage teilzunehmen. Die Rückmeldungen sollen der Arbeitsgruppe wertvolle Hinweise für die weitere Ausarbeitung des Projekts liefern.
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Mitglieder Arbeitsgruppe
Im Budget 2025 sind Kosten von Fr. 80’000.00 für die Fortführung des Projekts Dorfkernentwicklung enthalten. Der Gemeinderat hat den Auftrag für eine weitere Zusammenarbeit im Jahr 2025 an die Firma EG Raumentwicklung GmbH erteilt. In Zusammenarbeit mit den Raumplanern Philipp Lenzi und Benjamin Klaus hat der Gemeinderat auch einen Vorschlag für die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe für die weiteren Schritte ausgearbeitet. Aus verschiedenen Anspruchsgruppen (Grundeigentümer, Vereine, Gewerbe etc.) wurden mögliche Personen ausgewählt. Die vorgeschlagenen Mitglieder werden demnächst eine Anfrage der Abteilung Kanzlei erhalten, ob sie gewillt sind in der Projektgruppe mitzuwirken. Der Fokus im kommenden Jahr steht auf der Definition eines Raumprogrammes und des entsprechenden Projektperimeters.
Informationsanlass Dorfkernentwicklung
Am 30. Oktober 2024 fand der Informationsanlass zur Dorfkernentwicklung in der Oberstufenturnhalle in Mosnang statt. Philipp Lenzi von der EG Raumentwicklung GmbH, Zürich hat die interessierte Bevölkerung durch die Studentenarbeiten der Ostschweizer Fachhochschule (OST) geführt. Beim anschliessenden Apéro fand ein reger Austausch statt. Die Studentenarbeiten können beim Büro der Abteilung Kanzlei (Büro Nr. 5, 2. Obergeschoss) eingesehen werden und die Präsentation befindet sich auf der Webseite der Gemeinde Mosnang. Der Gemeinderat wird nun gemeinsam mit Philipp Lenzi das weitere Vorgehen definieren und die weiteren Schritte planen.
Öffentlicher Anlass
Am Mittwoch, 30. Oktober 2024 um 20.00 Uhr findet in der Oberstufenturnhalle in Mosnang eine Präsentation der Studienarbeiten der OST statt. Der interessierten Bevölkerung werden alle erarbeiteten Konzeptansätze kurz gezeigt und schliesslich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungsansätze erläutert. Daraus kann abgeleitet werden, welche Fragestellungen auf die Gemeinde zukommen. In Zusammenarbeit mit der Firma EG Raumentwicklung wird der Gemeinderat die vorgesehene Weiterentwicklung der Dorfkernplanung aufzeigen. Für den Aufbau der Projektorganisation werden im Budget 2025 sowohl personelle wie finanzielle Ressourcen berücksichtigt. Ein Detailinserat für den öffentlichen Anlass folgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Studierende der OST entwerfen städtebauliche Ideen für Mosnang
Die Region Toggenburg ist eine Vereinbarung mit der Ostschweizer Fachhochschule OST Rapperswil betreffend den Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung eingegangen. Unter dem Titel KLEO entstand ein Kompetenzcluster «Ländliche Entwicklung». Die Gemeinde Mosnang profitiert von dieser Zusammenarbeit mit dem Erhalt eines städtebaulichen Konzeptes für die Ortskernentwicklung und mehreren konkreten Überbauungsmöglichkeiten für das Primarschul- und Filtexareal.
Der Gemeinderat hat am Informationsanlass vom 9. November 2022 im Oberstufenzentrum Mosnang die Vorstudie zur Schularealentwicklung Mosnang anhand eines konkreten Lösungsvorschlags öffentlich präsentiert. Die anschliessende Diskussion wurde rege und kontrovers genutzt. Die Wortmeldungen gingen teils konträr auseinander – von «zu gross und zu früh» bis zum «fehlenden Einbezug des Filtexareals». Für die weitere Bearbeitung stand ein Wettbewerbsverfahren zur Diskussion. Aufgrund der noch zu wenig ausgereiften Idee des künftigen öffentlichen Bedarfs ist es ratsam, gewisse Grundsätze im Voraus konkreter zu definieren.
Mit der Zusammenarbeit mit der OST kommt die Gemeinde zu einem kostengünstigen Entwicklungskonzept, vergleichbar mit einem Wettbewerbsverfahren. Über 30 Studierende erarbeiten in Gruppen rund 10 Projekte. Der Start der Arbeiten erfolgt Ende September 2023 und Resultate dürften bereits bis Ende dieses Jahres vorliegen. Die Arbeiten der Studierenden werden von Professoren eng begleitet. Für den äusseren Planungsperimeter (gelbe Umrandung) soll ein hochwertiges und schlüssiges städtebauliches Konzept für die Ortskernentwicklung erarbeitet werden. Dieses umfasst die Themen Siedlungserneuerung, Nachverdichtung und Freiraum, woraus zukunftsweisende Massnahmen zur Ortskernentwicklung abgeleitet werden.
Dabei sind die identitätsstiftenden Elemente zu bezeichnen. Anhand eines Entwicklungskonzepts soll die Frage beantwortet werden, weshalb und wofür die Ortsmitte entwickelt werden soll und was sie für einen Beitrag zur Ortsentwicklung von Mosnang leistet. Auf dem erweiterten Primarschul- und Filtexareal (rote Umrandung) soll eine raumplanungsrechtliche Entwicklung konkret vorgeschlagen, entwickelt und die planungsrechtliche Umsetzung aufgezeigt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Mosnang und der OST ist ein Gewinn für beide Seiten. Das Primarschul- und Filtexareal ist – ergänzt mit dem Entwicklungskonzept für den erweiterten Dorfkern – eine spannende Aufgabenstellung für die Studierenden. Die Gemeinde Mosnang erhält im Gegenzug verschiedene konkrete Ideen für eine Neuentwicklung sowie eine städtebauliche Aussage über den erweiterten Betrachtungsraum den erweiterten Betrachtungsraum der Dorfmitte.
Entwicklung Primarschul- und Gewerbezentrumareal Mosnang
Für das Primarschul- und Gewerbezentrumareal sollen gemeinsam mit Fachleuten Gestaltungsvarianten entwickelt werden. Das Thema Schul- und öffentlicher Raum soll prioritär behandelt werden, um aufzuzeigen, welche Fläche für die Entwicklung der gemeindeeigenen Bedürfnisse notwendig sind. Mit der verbleibenden verfügbaren Fläche soll eine Entwicklung für Arbeits-, Wohn- oder Freiflächenraum aufgezeigt werden. Für die verschiedenen Phasen des bevorstehenden Prozesses sind Projektwettbewerbe oder Studienaufträge zielführend. Der Gemeinderat will entsprechende Lösungsansätze für eine Budgetierung der notwendigen Mittel im Jahr 2024 erarbeiten.
Entwicklung des Primarschulareals in Mosnang
Die Gemeinde Mosnang beauftragte 2017 eine Schulraumplanungsstudie für die Primarschulstandorte Dreien, Libingen, Mosnang und Mühlrüti. Eine erste Folge daraus war der Kreditantrag an die Bevölkerung mit den anschliessenden Bauprojekten der beiden neuen Schulhäuser in Mühlrüti und in Libingen. In Dreien besteht kein Handlungsbedarf, nachdem das Schulhaus vor rund zehn Jahren renoviert wurde. In Mosnang sind alle Schulbauten im Primarschulareal in den nächsten Jahren sanierungsbedürftig.
Attraktiver Aufenthaltsort Aufgrund der zentralen Lage im Dorfzentrum von Mosnang soll neben den schulischen Bedürfnissen auch die laufende Ortsplanung in die Entwicklungsüberlegungen des Primarschulareals einfliessen. Ziel ist die Gestaltung eines lebendigen, attraktiven Primarschulareals, wo sich alle Generationen gerne aufhalten.
- 2021 definierte der Schulrat fünf Leitsätze als Grundlage für die Gestaltung des Primarschulareals:
- Alle Primarklassen in Mosnang sollen in einem Schulhaus unterrichtet werden. Es ist auch zu prüfen, ob der Kindergarten in das Primarschulhaus integriert werden soll, wie in Libingen und Mühlrüti.
- Die Primarschule Mosnang soll innerhalb des vorhandenen Schulareals gestaltet und entwickelt werden.
- Die Schulinfrastruktur darf auch von den Vereinen und der Bevölkerung genutzt werden.
- Die festen Parkplätze im Primar- und Oberstufenareal sollen möglichst ausserhalb des Schulareals oder in einer Tiefgarage untergebracht werden.
- Das Schulareal ist mit seinen Möglichkeiten und Angeboten ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen
Präsentation der Vorstudie Inzwischen hat eine Projektgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinde- und Schulrates und unter Begleitung eines Architekten und eines Raumplaners die Vorstudie «Schularealentwicklung Mosnang» entwickelt. In ihr werden die schulischen und öffentlichen Bedürfnisse formuliert, das Bauvorhaben anhand von mehreren Varianten ausgelotet und mit zwei konkreten Entwürfen definiert und die Machbarkeit und Kosten abgeschätzt.
Am Mittwoch, 9. November 2022 werden wir Ihnen die Vorstudie «Schularealentwicklung Mosnang» im Oberstufenzentrum Mosnang präsentieren. Gemeindepräsident Renato Truniger wird dabei über den aktuellen Stand der laufenden Ortsplanungsrevision informieren und die Auswirkungen der Schularealentwicklung auf die angrenzenden Areale erläutern.
Hauptteil des Abends bildet die Präsentation der Vorstudie inklusiv der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Architekturmodell und die Planzeichnungen besichtigen und sich mit den Schul- und Gemeinderäten austauschen. Nachdem wir in Libingen und Mühlrüti ein attraktives Schulareal geschaffen haben resp. gerade daran sind, ist nun Mosnang an der Reihe! Gemeinsam haben wir die Chance wieder etwas Eigenständiges zu schaffen, das uns Freude bereitet und worauf wir stolz sein dürfen.
Schularealentwicklung Primarschule Mosnang – Arbeitsvergabe Vorstudie
Im Frühsommer 2021 veranstaltete der Schulrat einen Workshop mit fachlicher Begleitung, um basierend auf der Analyse der Schulbauten verschiedene Szenarien für eine mögliche zukünftige Gestaltung des Primarschulareals in Mosnang zu definieren. Dabei wurde auch das Oberstufenareal einbezogen. Für den laufenden Prozess der Revision der Ortsplanung leitete der Schulrat fünf Leitsätze als Richtschnur ab. In einem nächsten Schritt sollen anhand einer Vorstudie die schulischen und öffentlichen Bedürfnisse formuliert, mögliche Bauvorhaben definiert und die Machbarkeit abgeschätzt werden. Der Auftrag für die Grundlagenbeschaffung und Vorstudie für die Schularealentwicklung Mosnang Dorf wurde an die Firma Schällibaum AG, Wattwil vergeben.
Legislaturplanung 2021 – 2024 des Schulrates
In Zusammenhang mit dem neuen Raumplanungsgesetz setzt sich der Gemeinderat mit der Revision der Ortsplanung auseinander. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung des Innenentwicklungskonzepts. Es legt die strategischen Weichenstellungen für den kommunalen Richtplan fest.
Ein wichtiger Bestandteil des Innenentwicklungskonzepts ist das Schulareal in Mosnang. Der Schulrat hat sich deshalb an der Legislaturplanung vom 12. und 13. März 2021 mit der Entwicklung des Schulareals in den nächsten 10 Jahren beschäftigt.
Aktuelle SituationGrundsätzlich sind die Schülerzahlen im Dorf Mosnang stabil und lösen aus dieser Optik keine Bautätigkeiten aus. Die Schulbauten der Primarschule inklusive der Turnhalle und das ehemalige Abwartshaus kommen jedoch in die Jahre. Zudem ist das Raumangebot im Trakt 1 und im Allgemeinen für die unterrichts- und schulergänzenden Angebote knapp (u.a. Logopädie und Spielgruppe). Eine wetterfeste Verbindung zwischen Trakt 1 und 2 wurde vor
ein paar Jahren zurückgestellt. Unter dem Parkplatz vor der Turnhalle sind leere Öltanks zu entfernen und die Schulküche der Oberstufe im Trakt 1 ist sanierungsbedürftig.
EntwicklungsszenarienIm Frühsommer 2021 veranstaltete der Schulrat einen Workshop mit fachlicher Begleitung. Basierend auf der Analyse der Schulbauten (Schulraum, Sporthallen, Bauzustand, Schutzverordnung) und der Situationsanalyse (Raumplanung, Erschliessung, Pausen-, Spiel-, Sport-, Freizeitplätze, Grün- und Gewässerraum) skizzierten die Workshop-Teilnehmer verschiedene Szenarien für eine mögliche zukünftige Gestaltung des Primarschulareals in Mosnang. Dabei wurde auch das Oberstufenareal einbezogen.
Ausgehend von den im Workshop entwickelten Szenarien leitete der Schulrat fünf Leitsätze als Richtschnur für die Revision der Ortsplanung ab:
- Die Primarschule Mosnang unter einem Dach
Alle Primarklassen in Mosnang sollen in einem Schulhaus unterrichtet werden. Es ist auch zu prüfen, ob der Kindergarten in das Primarschulhaus integriert werden soll, wie in Libingen und Mühlrüti.
- Das Schulareal nach Innen entwickeln
Die Primarschule Mosnang soll innerhalb des vorhandenen Schulareals gestaltet und entwickelt werden. Ein Einbezug der Gebäude des angrenzenden Gewerbezentrums (Bütschwilerstr. 11, Mosnang) ist nicht vorgesehen.
- Gemeinsame Nutzung der Infrastruktur
Die Infrastruktur der Primar und Oberstufe soll – soweit möglich und sinnvoll – von beiden Schulen, den Vereinen und den Einwohnern gemeinsam genutzt werden. Davon betroffen sind u.a. die Gemeindebibliothek, die Sporthallen, die Spiel- und Sportplätze, die Fachräume und eine allfällige Aula.
- Verkehr im Schulareal entflechten
Die Wege für den Fuss-, Fahrrad- und motorisierten Verkehr sollen entflechtet und der Schwerverkehr mit einer anderen Erschliessung aus dem Schulareal ausgelagert werden. Die festen Parkplätze im Primar- und Oberstufenareal sollen möglichst ausserhalb des Schulareals oder in einer Tiefgarage untergebracht werden.
- Das Schulareal als Treffpunkt für Jung und Alt
Das Schulareal Mosnang ist mit seinen Angeboten für Vorschulkinder, Schüler, Jugendliche und Erwachsene und den Spiel-, Sport-, Pausen- und Freizeitplätzen ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen.