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Dorfkernentwicklung Mosnang

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Mitteilungen der Gemeinde zum Thema Dorfkernentwicklung in Mosnang.

Dorfkernentwicklung Mosnang: Im Dialog über die nächsten Schritte

Rund 80 Personen haben am Mittwochabend, 23. September 2026, an der Informationsveranstaltung zur Dorfkernentwicklung Mosnang teilgenommen. Neben  Informationen zum bisherigen Prozess und zum geplanten weiteren Vorgehen stand insbesondere der Austausch mit der Bevölkerung im Zentrum.

Gemeindepräsident Renato Truniger und Schulratspräsident Marcel Jent blickten zu Beginn auf die bisherigen Arbeiten zurück, stellten die daraus gewonnenen Erkenntnisse vor und erläuterten die nächsten Schritte in der Dorfkernentwicklung. Nach der Klärung erster Verständnisfragen wechselten die Teilnehmenden vom grossen Plenum in kleinere Gesprächsrunden. Dazu wurden die Anwesenden auf sechs Tische verteilt. Die Moderation übernahm jeweils ein Mitglied des Gemeinderats oder der EG Raumentwicklung GmbH. In den kleineren Gruppen bestand zunächst die Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären. Anschliessend setzten sich die Teilnehmenden mit vier zentralen Fragen auseinander: Was möchten wir dem Gemeinderat mitgeben? Ist das vorgesehene Vorgehen nachvollziehbar? Wurde etwas vergessen? Was finden wir gut?

Die Rückmeldungen und Diskussionspunkte wurden auf Postits festgehalten und auf einem Plakat pro Tisch gesammelt. Anschliessend präsentierten die einzelnen Gruppen ihre wichtigsten Erkenntnisse wieder im Plenum. Der gesamte Abend wurde durch die EG Raumentwicklung GmbH aus Zürich fachlich begleitet.

Die Rückmeldungen zeigten, dass das vorgestellte Vorgehen für die anwesenden Personen grundsätzlich nachvollziehbar ist. Gleichzeitig kamen zahlreiche Hinweise, Anliegen und Ideen zusammen, die im weiteren Prozess berücksichtigt und geprüft werden sollen. Die Diskussionen zeigten, dass unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen an den künftigen Dorfkern bestehen. Die eingebrachten Rückmeldungen, Anliegen und Ideen sind für die weiteren Arbeiten wertvoll und sollen in den nächsten Prozessschritt einfliessen.

Als nächster Schritt wird der Gemeinderat an der Bürgerversammlung vom 26. November 2026 einen Planungskredit von Fr. 550’000.00 (inkl. MwSt.) beantragen. Mit diesem Kredit soll ein einstufiger Studienauftrag durchgeführt und damit das Wettbewerbsverfahren für die weitere Dorfkernentwicklung gestartet werden. Im Budgetheft 2027 wird der Gemeinderat nochmals ausführlich über die Ausgangslage, die bisherigen Arbeiten und das geplante Vorgehen informieren.

Die Präsentation der Informationsveranstaltung sowie die an den sechs Tischen erarbeiteten Plakate sind auf der Website der Gemeinde unter «Politik und Behörden – Projekte – Dorfkernentwicklung» zu finden. Damit können auch Personen, die nicht am Anlass teilnehmen konnten, die Ergebnisse und Rückmeldungen einsehen.

Nach Abschluss des offiziellen Teils wurde der Austausch bei einem Apéro weitergeführt. Der Gemeinderat bedankt sich bei den rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern für 
das grosse Interesse, die engagierten Diskussionen und die zahlreichen wertvollen Rückmeldungen. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte in der Dorf
kernentwicklung Mosnang.

Der Gemeinderat

Mitteilungsblatt vom 2. Oktober 2026

Unterlagen Informationsanlass

Am Mittwoch, 23. September 2026, fand die Informationsveranstaltung zur Dorfkernentwicklung statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden in sechs Tischgruppen Rückmeldungen und Anregungen zur Dorfkernentwicklung gesammelt.

Hier finden Sie die Präsentation sowie die gesammelten Rückmeldungen aus den Gruppen.

Präsentation Dorfkernentwicklung
Rückmeldungen Gruppe 1
Rückmeldungen Gruppe 2
Rückmeldungen Gruppe 3
Rückmeldungen Gruppe 4
Rückmeldungen Gruppe 5
Rückmeldungen Gruppe 6

Informationsanlass über den aktuellen Stan und das weitere Vorgehen

Wie soll sich der Dorfkern von Mosnang in Zukunft entwickeln? Seit der letzten öffentlichen Information im Herbst 2024 wurde intensiv weitergearbeitet. Nun liegt ein nächster Schritt fest: Der Gemeinderat informiert am 23. September 2026 über den aktuellen Stand und das geplante weitere Vorgehen – und lädt die Bevölkerung ein, sich dazu einzubringen.

Die Entwicklung unseres Dorfkerns ist eine wichtige Aufgabe, die Mosnang langfristig prägen wird. Am 23. September 2026 informiert der Gemeinderat an einer öffentlichen Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand der Dorfkernentwicklung und das geplante weitere Vorgehen. Der letzte öffentliche Informationsanlass fand im Oktober 2024 statt. Damals wurden die im Rahmen der Studienarbeiten der OST (Ostschweizer Fachhochschule) erarbeiteten Ergebnisse und Überlegungen vorgestellt. Diese bildeten eine wichtige Ideengrundlage für die weiteren Arbeiten.

In der Folge wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Anspruchsgruppen ins Leben gerufen. Sie hat sich intensiv mit zentralen Fragen rund um die Dorfkernentwicklung auseinandergesetzt. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse wurden gemeinsam diskutiert und in den weiteren Prozess einbezogen. Die Arbeitsgruppe hat ihre Überlegungen zusammen mit der EG Raumentwicklung GmbH aus Zürich und dem Gemeinderat beraten und damit einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der nächsten Schritte geleistet.

Auf Basis dieser Vorarbeiten hat der Gemeinderat nun das weitere Vorgehen festgelegt. An der Informationsveranstaltung vom 23. September wird er aufzeigen, welche Überlegungen zu diesem Vorgehen geführt haben und wie der weitere Prozess aussehen soll.

Gleichzeitig soll die Veranstaltung Raum für den Dialog bieten. Die Bevölkerung erhält die Gelegenheit, dem Gemeinderat eine Rückmeldung zum gewählten Vorgehen zu geben und ihre Anliegen einzubringen. Diese Rückmeldungen sind für den Gemeinderat wertvoll, bevor die nächsten konkreten Schritte eingeleitet werden.

An der kommenden Bürgerversammlung im Herbst 2026 wird der Gemeinderat ein Gutachten für einen Planungskredit zur Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens 
vorlegen. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, um die Dorfkernentwicklung auf Basis der bisherigen Erkenntnisse gezielt weiterzuführen und die nächsten raumplanerischen Schritte einzuleiten.

Die öffentliche Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 23. September 2026 um 20.00 Uhr in der Oberstufenturnhalle Mosnang statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich einzubringen und die Zukunft unseres Dorfkerns mitzugestalten. Im Anschluss sind Sie zu einem Apéro eingeladen.

Der Gemeinderat freut sich auf ein reges Erscheinen und einen offenen Austausch.

Mitteilungsblatt vom 18. September 2026

Dorfkernentwicklung Mosnang

Seit mehreren Monaten arbeitet die Gemeinde Mosnang gemeinsam mit der EG Raumentwicklung GmbH an der Entwicklung des Dorfkerns. Die eingesetzte Arbeitsgruppe Dorfkernentwicklung hat bisher zwei Workshops durchgeführt. In einem ersten Workshop ging es insbesondere um das gegenseitige Kennenlernen, die Vorstellung des Zeitplans sowie um eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse für Mosnang.

Es ging um Fragen wie: Wie funktioniert unser Dorfleben? Wo halten wir uns auf? Was gibt es für Nutzungen? Welche Aktivitäten finden statt? Mit was identifizieren wir uns?

Die gewonnenen Erkenntnisse haben den Raumplanern einen guten Einblick über unser Dorf gegeben. Schliesslich wurden die Umfragen für Gewerbetreibende, Grundeigentümer und Vereine verabschiedet. Die Umfragen wurden Mitte Mai 2025 an die Adressaten versendet. Im Juli 2025 fand schliesslich der zweite Workshop der Arbeitsgruppe statt. Im Mittelpunkt standen die Auswertung der Umfrageergebnisse, die eine gute Rücklaufquote erzielten. Die Arbeitsgruppe befasste sich schliesslich mit Fragen zur Belebung des Dorfs, mit Arbeitsplätzen, der Ansiedelung von Gewerbebetrieben, neuen Wohnungen und Parkplätzen im Dorf. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen nun in die weiteren Schritte ein. Der Gemeinderat nimmt regelmässig Kenntnis vom aktuellen Stand zur Dorfkernentwicklung und hat das weitere Vorgehen wie folgt festgelegt:

  • Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, die grundsätzlich Interesse an einem Landabtausch oder am Verkauf ihrer Liegenschaft signalisiert haben, sollen kontaktiert und zu einem vertieften Gespräch eingeladen werden. Ziel ist es, das Interesse zu konkretisieren.
  • Die Vereine in der Gemeinde werden nochmals angeschrieben, um genauere Angaben zu ihrem Raumbedarf zu erhalten. In enger Abstimmung mit der Schule und der Gemeinde haben die Raumplaner empfohlen, die bestehenden Gemeindeliegenschaften im Zentrum einer umfassenden Zustandsanalyse zu unterziehen. Für diese vertiefte Beurteilung haben die Raumplaner den Beizug von zwei externen Fachunternehmen empfohlen: Die Schönenberger Architektur GmbH, Wil soll eine bauliche Analyse übernehmen. Sie prüft, welche Gebäude eine tragfähige Substanz aufweisen und somit erhalten bleiben können – und wo ein Abbruch in Frage kommen könnte. Die ImmoCompass AG, Zürich soll mit der Bewertung des Baulands sowie mit Fragen zur Finanzierung beauftragt werden. Ziel ist es, geeignete Nutzungen für die jeweiligen Standorte zu ermitteln und realistische Miet- oder Kaufpreise zu definieren. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Aufträge erteilt.

Mitteilungsblatt vom 22. August 2025

Umfragen

Der Gemeinderat Mosnang treibt die Weiterentwicklung des Dorfkerns voran. Im Fokus stehen dabei die gemeindeeigenen Parzellen – das Primarschulareal, das Gewerbezentrum und die Festwiese. Mit der Projektbegleitung wurde die Firma EG Raumentwicklung GmbH, Zürich beauftragt. Zudem wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretungen verschiedener Anspruchsgruppen ins Leben gerufen. Ihre erste Sitzung fand Ende April 2025 statt.
 
Am 30. Oktober 2024 informierten der Gemeinderat und Philipp Lenzi von der EG Raumentwicklung GmbH die interessierte Bevölkerung über das Projekt. Im Budget 2025 wurden Fr. 80’000.00 für die Fortführung eingestellt. Im Mitteilungsblatt vom 21. März 2025 wurde mitgeteilt, dass gemeinsam mit der EG Raumentwicklung ein Vorschlag für die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe erarbeitet wurde. Die in Frage kommenden Personen wurden vom Gemeinderat direkt kontaktiert und zur Mitarbeit eingeladen. Folgende Personen haben ihre Teilnahme zugesagt: Renato Truniger, Marcel Jent, Marlies Brändle, Gabriel Länzlinger, Aron Gerber (Vertreter des Gemeinderats), Emmanuel Van Caenegem, Ignaz Rüthemann, Andrea Gmür, Urs Walliser, Felix Alpiger, Joël Schnellmann, Bettina Wohlgensinger, Claudio Fust und Monika Mutti-Schaltegger. Eine Anfrage für eine Vertretung der Jugend ist aktuell noch am Laufen. Die Arbeitsgruppe traf sich Ende April 2025 zu ihrer ersten Sitzung und definierte die Grundlagen für die nächsten Projektschritte. Die Anliegen der Bevölkerung sind dem Gemeinderat und der Arbeitsgruppe ein zentrales Anliegen. In einem nächsten Schritt sind deshalb Umfragen für eine Bedarfsermittlung bei betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern, Gewerbebetrieben, Vereinen sowie der Schule vorgesehen. Diese wurden bereits kontaktiert und gebeten, bis zum 1. Juni 2025 an der Umfrage teilzunehmen. Die Rückmeldungen sollen der Arbeitsgruppe wertvolle Hinweise für die weitere Ausarbeitung des Projekts liefern. 

Vielen Dank bereits jetzt für Ihre wertvolle Unterstützung!

Mitglieder Arbeitsgruppe

Im Budget 2025 sind Kosten von Fr. 80’000.00 für die Fortführung des Projekts Dorfkernentwicklung enthalten. Der Gemeinderat hat den Auftrag für eine weitere Zusammenarbeit im Jahr 2025 an die Firma EG Raumentwicklung GmbH erteilt. In Zusammenarbeit mit den Raumplanern Philipp Lenzi und Benjamin Klaus hat der Gemeinderat auch einen Vorschlag für die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe für die weiteren Schritte ausgearbeitet. Aus verschiedenen Anspruchsgruppen (Grundeigentümer, Vereine, Gewerbe etc.) wurden mögliche Personen ausgewählt. Die vorgeschlagenen Mitglieder werden demnächst eine Anfrage der Abteilung Kanzlei erhalten, ob sie gewillt sind in der Projektgruppe mitzuwirken. Der Fokus im kommenden Jahr steht auf der Definition eines Raumprogrammes und des entsprechenden Projektperimeters.

Informationsanlass Dorfkernentwicklung

Am 30. Oktober 2024 fand der Informationsanlass zur Dorfkernentwicklung in der Oberstufenturnhalle in Mosnang statt. Philipp Lenzi von der EG Raumentwicklung GmbH, Zürich hat die interessierte Bevölkerung durch die Studentenarbeiten der Ostschweizer Fachhochschule (OST) geführt. Beim anschliessenden Apéro fand ein reger Austausch statt. Die Studentenarbeiten können beim Büro der Abteilung Kanzlei (Büro Nr. 5, 2. Obergeschoss) eingesehen werden und die Präsentation befindet sich auf der Webseite der Gemeinde Mosnang. Der Gemeinderat wird nun gemeinsam mit Philipp Lenzi das weitere Vorgehen definieren und die weiteren Schritte planen.

Öffentlicher Anlass

Am Mittwoch, 30. Oktober 2024 um 20.00 Uhr findet in der Oberstufenturnhalle in Mosnang eine Präsentation der Studienarbeiten der OST statt. Der interessierten Bevölkerung werden alle erarbeiteten Konzeptansätze kurz gezeigt und schliesslich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungsansätze erläutert. Daraus kann abgeleitet werden, welche Fragestellungen auf die Gemeinde zukommen. In Zusammenarbeit mit der Firma EG Raumentwicklung wird der Gemeinderat die vorgesehene Weiterentwicklung der Dorfkernplanung aufzeigen. Für den Aufbau der Projektorganisation werden im Budget 2025 sowohl personelle wie finanzielle Ressourcen berücksichtigt. Ein Detailinserat für den öffentlichen Anlass folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Studierende der OST entwerfen städtebauliche Ideen für Mosnang

Die Region Toggenburg ist eine Vereinbarung mit der Ostschweizer Fachhochschule OST Rapperswil betreffend den Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung eingegangen. Unter dem Titel KLEO entstand ein Kompetenzcluster «Ländliche Entwicklung». Die Gemeinde Mosnang profitiert von dieser Zusammenarbeit mit dem Erhalt eines städtebaulichen Konzeptes für die Ortskernentwicklung und mehreren konkreten Überbauungsmöglichkeiten für das Primarschul- und Filtexareal.

Der Gemeinderat hat am Informationsanlass vom 9. November 2022 im Oberstufenzentrum Mosnang die Vorstudie zur Schularealentwicklung Mosnang anhand eines konkreten Lösungsvorschlags öffentlich präsentiert. Die anschliessende Diskussion wurde rege und kontrovers genutzt. Die Wortmeldungen gingen teils konträr auseinander – von «zu gross und zu früh» bis zum «fehlenden Einbezug des Filtexareals». Für die weitere Bearbeitung stand ein Wettbewerbsverfahren zur Diskussion. Aufgrund der noch zu wenig ausgereiften Idee des künftigen öffentlichen Bedarfs ist es ratsam, gewisse Grundsätze im Voraus konkreter zu definieren.

Mit der Zusammenarbeit mit der OST kommt die Gemeinde zu einem kostengünstigen Entwicklungskonzept, vergleichbar mit einem Wettbewerbsverfahren. Über 30 Studierende erarbeiten in Gruppen rund 10 Projekte. Der Start der Arbeiten erfolgt Ende September 2023 und Resultate dürften bereits bis Ende dieses Jahres vorliegen. Die Arbeiten der Studierenden werden von Professoren eng begleitet. Für den äusseren Planungsperimeter (gelbe Umrandung) soll ein hochwertiges und schlüssiges städtebauliches Konzept für die Ortskernentwicklung erarbeitet werden. Dieses umfasst die Themen Siedlungserneuerung, Nachverdichtung und Freiraum, woraus zukunftsweisende Massnahmen zur Ortskernentwicklung abgeleitet werden.

Dabei sind die identitätsstiftenden Elemente zu bezeichnen. Anhand eines Entwicklungskonzepts soll die Frage beantwortet werden, weshalb und wofür die Ortsmitte entwickelt werden soll und was sie für einen Beitrag zur Ortsentwicklung von Mosnang leistet. Auf dem erweiterten Primarschul- und Filtexareal (rote Umrandung) soll eine raumplanungsrechtliche Entwicklung konkret vorgeschlagen, entwickelt und die planungsrechtliche Umsetzung aufgezeigt werden.

Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Mosnang und der OST ist ein Gewinn für beide Seiten. Das Primarschul- und Filtexareal ist – ergänzt mit dem Entwicklungskonzept für den erweiterten Dorfkern – eine spannende Aufgabenstellung für die Studierenden. Die Gemeinde Mosnang erhält im Gegenzug verschiedene konkrete Ideen für eine Neuentwicklung sowie eine städtebauliche Aussage über den erweiterten Betrachtungsraum den erweiterten Betrachtungsraum der Dorfmitte.

Entwicklung Primarschul- und Gewerbezentrumareal Mosnang

Für das Primarschul- und Gewerbezentrumareal sollen gemeinsam mit Fachleuten Gestaltungsvarianten entwickelt werden. Das Thema Schul- und öffentlicher Raum soll prioritär behandelt werden, um aufzuzeigen, welche Fläche für die Entwicklung der gemeindeeigenen Bedürfnisse notwendig sind. Mit der verbleibenden verfügbaren Fläche soll eine Entwicklung für Arbeits-, Wohn- oder Freiflächenraum aufgezeigt werden. Für die verschiedenen Phasen des bevorstehenden Prozesses sind Projektwettbewerbe oder Studienaufträge zielführend. Der Gemeinderat will entsprechende Lösungsansätze für eine Budgetierung der notwendigen Mittel im Jahr 2024 erarbeiten.

Entwicklung des Primarschulareals in Mosnang

Die Gemeinde Mosnang beauftragte 2017 eine Schulraumplanungsstudie für die Primarschulstandorte Dreien, Libingen, Mosnang und Mühlrüti. Eine erste Folge daraus war der Kreditantrag an die Bevölkerung mit den anschliessenden Bauprojekten der beiden neuen Schulhäuser in Mühlrüti und in Libingen. In Dreien besteht kein Handlungsbedarf, nachdem das Schulhaus vor rund zehn Jahren renoviert wurde. In Mosnang sind alle Schulbauten im Primarschulareal in den nächsten Jahren sanierungsbedürftig. 

Attraktiver Aufenthaltsort 
Aufgrund der zentralen Lage im Dorfzentrum von Mosnang soll neben den schulischen Bedürfnissen auch die laufende Ortsplanung in die Entwicklungsüberlegungen des Primarschulareals einfliessen. Ziel ist die Gestaltung eines lebendigen, attraktiven Primarschulareals, wo sich alle Generationen gerne aufhalten.

  • 2021 definierte der Schulrat fünf Leitsätze als Grundlage für die Gestaltung des Primarschulareals: 
  • Alle Primarklassen in Mosnang sollen in einem Schulhaus unterrichtet werden. Es ist auch zu prüfen, ob der Kindergarten in das Primarschulhaus integriert werden soll, wie in Libingen und Mühlrüti. 
  • Die Primarschule Mosnang soll innerhalb des vorhandenen Schulareals gestaltet und entwickelt werden. 
  • Die Schulinfrastruktur darf auch von den Vereinen und der Bevölkerung genutzt werden. 
  • Die festen Parkplätze im Primar- und Oberstufenareal sollen möglichst ausserhalb des Schulareals oder in einer Tiefgarage untergebracht werden. 
  • Das Schulareal ist mit seinen Möglichkeiten und Angeboten ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen

Präsentation der Vorstudie 
Inzwischen hat eine Projektgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinde- und Schulrates und unter Begleitung eines Architekten und eines Raumplaners die Vorstudie «Schularealentwicklung Mosnang» entwickelt. In ihr werden die schulischen und öffentlichen Bedürfnisse formuliert, das Bauvorhaben anhand von mehreren Varianten ausgelotet und mit zwei konkreten Entwürfen definiert und die Machbarkeit und Kosten abgeschätzt.

Am Mittwoch, 9. November 2022 werden wir Ihnen die Vorstudie «Schularealentwicklung Mosnang» im Oberstufenzentrum Mosnang präsentieren. Gemeindepräsident Renato Truniger wird dabei über den aktuellen Stand der laufenden Ortsplanungsrevision informieren und die Auswirkungen der Schularealentwicklung auf die angrenzenden Areale erläutern.

Hauptteil des Abends bildet die Präsentation der Vorstudie inklusiv der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Architekturmodell und die Planzeichnungen besichtigen und sich mit den Schul- und Gemeinderäten austauschen. Nachdem wir in Libingen und Mühlrüti ein attraktives Schulareal geschaffen haben resp. gerade daran sind, ist nun Mosnang an der Reihe! Gemeinsam haben wir die Chance wieder etwas Eigenständiges zu schaffen, das uns Freude bereitet und worauf wir stolz sein dürfen.

Schularealentwicklung Primarschule Mosnang – Arbeitsvergabe Vorstudie

Im Frühsommer 2021 veranstaltete der Schulrat einen Workshop mit fachlicher Begleitung, um basierend auf der Analyse der Schulbauten verschiedene Szenarien für eine mögliche zukünftige Gestaltung des Primarschulareals in Mosnang zu definieren. Dabei wurde auch das Oberstufenareal einbezogen. Für den laufenden Prozess der Revision der Ortsplanung leitete der Schulrat fünf Leitsätze als Richtschnur ab. In einem nächsten Schritt sollen anhand einer Vorstudie die schulischen und öffentlichen Bedürfnisse formuliert, mögliche Bauvorhaben definiert und die Machbarkeit abgeschätzt werden. Der Auftrag für die Grundlagenbeschaffung und Vorstudie für die Schularealentwicklung Mosnang Dorf wurde an die Firma Schällibaum AG, Wattwil vergeben.

Legislaturplanung 2021 – 2024 des Schulrates

In Zusammenhang mit dem neuen Raumplanungsgesetz setzt sich der Gemeinderat mit der Revision der Ortsplanung auseinander. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung des Innenentwicklungskonzepts. Es legt die strategischen Weichenstellungen für den kommunalen Richtplan fest.

Ein wichtiger Bestandteil des Innenentwicklungskonzepts ist das Schulareal in Mosnang. Der Schulrat hat sich deshalb an der Legislaturplanung vom 12. und 13. März 2021 mit der Entwicklung des Schulareals in den nächsten 10 Jahren beschäftigt.

Aktuelle Situation
Grundsätzlich sind die Schülerzahlen im Dorf Mosnang stabil und lösen aus dieser Optik keine Bautätigkeiten aus.  Die Schulbauten der Primarschule inklusive der Turnhalle und das ehemalige Abwartshaus kommen jedoch in die Jahre. Zudem ist das Raumangebot im Trakt 1 und im Allgemeinen für die unterrichts- und schulergänzenden Angebote knapp (u.a. Logopädie und Spielgruppe). Eine wetterfeste Verbindung zwischen Trakt 1 und 2 wurde vor 
ein paar Jahren zurückgestellt. Unter dem Parkplatz vor der Turnhalle sind leere Öltanks zu entfernen und die Schulküche der Oberstufe im Trakt 1 ist sanierungsbedürftig.

Entwicklungsszenarien
Im Frühsommer 2021 veranstaltete der Schulrat einen Workshop mit fachlicher Begleitung. Basierend auf der Analyse der Schulbauten (Schulraum, Sporthallen, Bauzustand, Schutzverordnung) und der Situationsanalyse (Raumplanung, Erschliessung, Pausen-, Spiel-, Sport-, Freizeitplätze, Grün- und Gewässerraum) skizzierten die Workshop-Teilnehmer verschiedene Szenarien für eine mögliche zukünftige Gestaltung des Primarschulareals in Mosnang. Dabei wurde auch das Oberstufenareal einbezogen.
Ausgehend von den im Workshop entwickelten Szenarien leitete der Schulrat fünf Leitsätze als Richtschnur für die Revision der Ortsplanung ab:

  • Die Primarschule Mosnang unter einem Dach
    Alle Primarklassen in Mosnang sollen in einem Schulhaus unterrichtet werden. Es ist auch zu prüfen, ob der Kindergarten in das Primarschulhaus integriert werden soll, wie  in Libingen und Mühlrüti.
  • Das Schulareal nach Innen entwickeln
    Die Primarschule Mosnang soll innerhalb des vorhandenen Schulareals gestaltet und entwickelt werden. Ein Einbezug der Gebäude des angrenzenden Gewerbezentrums (Bütschwilerstr. 11, Mosnang) ist nicht vorgesehen.
  • Gemeinsame Nutzung der Infrastruktur
    Die Infrastruktur der Primar und Oberstufe soll – soweit möglich und sinnvoll – von beiden Schulen, den Vereinen und den Einwohnern gemeinsam genutzt werden. Davon betroffen sind u.a. die Gemeindebibliothek, die Sporthallen, die Spiel- und Sportplätze, die Fachräume und eine allfällige Aula.
  • Verkehr im Schulareal entflechten
    Die Wege für den Fuss-, Fahrrad- und motorisierten Verkehr sollen entflechtet und der Schwerverkehr mit einer anderen Erschliessung aus dem Schulareal ausgelagert werden. Die festen Parkplätze im Primar- und Oberstufenareal sollen möglichst ausserhalb des Schulareals oder in einer Tiefgarage untergebracht werden.
  • Das Schulareal als Treffpunkt für Jung und Alt
    Das Schulareal Mosnang ist mit seinen Angeboten für Vorschulkinder, Schüler, Jugendliche und Erwachsene und den Spiel-, Sport-, Pausen- und Freizeitplätzen ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen.